Die Zukunft der Personalabteilung steuern: Strategische Prioritäten und die Rolle der KI-Interviewtechnologie

KI-gestützte Technologien, insbesondere für Interviews und Bewertungen, bieten leistungsstarke Tools, um diesen Anforderungen direkt gerecht zu werden.
Geschrieben von
Lizzy
Veröffentlicht am
November 5, 2025

Mit Blick auf das Jahr 2025 sehen sich die Chief Human Resources Officers (CHROs) mit einem zunehmend komplexen und anspruchsvollen Umfeld konfrontiert. Der rasante technologische Fortschritt, insbesondere im Bereich der künstlichen Intelligenz, die sich verändernde Arbeitsmarktdynamik und sich ändernde Geschäftsprioritäten zwingen Personalleiter dazu, ihre Strategien grundlegend zu überdenken. Die Prioritäten der Personalabteilung entwickeln sich weiter, und entsprechend Gartners Umfassende Forschung und innovative KI-Tools, insbesondere in der Personalbeschaffung, können Unternehmen dabei helfen, zukunftsfähige Belegschaften aufzubauen.

Wichtige strategische Prioritäten für CHROs bis 2025

Die jüngsten Erkenntnisse von Gartner skizzieren drei zentrale strategische Prioritäten für CHROs bis 2025:

  1. Erhöhung des Einflusses der Personalabteilung auf die Unternehmensstrategie
  2. Aufbau einer umfassenden Gruppe von Change-Leadern
  3. Schaffung einer zukunftsfähigen Belegschaft

Priorität #1: Steigerung der strategischen Auswirkungen der Personalabteilung

In der Gartner-Umfrage unter CEOs und Führungskräften nannten 62% Wachstum als ihre oberste strategische Priorität für 2024-2025, ein deutlicher Anstieg gegenüber den Vorjahren. Dieses Wachstum ist in einer Transformation verankert, die durch Digitalisierung, Automatisierung und KI-Technologien vorangetrieben wird. Auffallend ist jedoch, dass sich weniger CEOs als je zuvor explizit auf Personalstrategien konzentrieren, was eine entscheidende strategische Lücke hinterlässt, die die Personalabteilung schließen muss.

Gartner sieht eine große Chance für die Personalabteilung, sich als strategischer Partner zu profilieren, insbesondere bei der Nutzung der Produktivitätssteigerungen von Generativer KI, die in den nächsten 12 bis 18 Monaten voraussichtlich um 22,6% steigen werden. Um von KI zu profitieren, müssen CHROs jedoch erhebliche Implementierungshürden überwinden, wie zum Beispiel:

  • Herausforderungen in Bezug auf Datenqualität und Management.
  • Ungewissheit über bewährte Verfahren.
  • Qualifikationslücken der Mitarbeiter.
  • Organisatorischer Widerstand gegen Veränderungen.

Priorität #2: Aufbau einer umfassenden Gruppe von Change-Leadern

Die Effektivität von Führungskräften bei der Förderung organisatorischer Veränderungen ist ein dringendes Problem: 72% der CHROs glauben, dass ihre Manager und Führungskräfte derzeit für transformative Rollen schlecht gerüstet sind. Um diesem Problem zu begegnen, empfiehlt Gartner, nicht nur Führungskräfte auszubilden, sondern auch Führungsrollen insgesamt neu zu definieren.

Erfolgreiche Change-Leader benötigen:

  • Klare Abstimmung ihrer Verhaltensweisen, Abläufe und Kommunikation.
  • Prozesse, die die Agilität von Veränderungen stärken.
  • Kontinuierliche und bewusste Entwicklung veränderungsorientierter Gewohnheiten.

Priorität #3: Schaffung einer zukunftsfähigen Belegschaft

Unglaubliche 71% der CHROs haben kein Vertrauen in ihre Fähigkeiten zur strategischen Personalplanung für die nächsten 12 bis 18 Monate. Zu den Gründen dafür gehören Unsicherheiten in Bezug auf die Qualifikationsanforderungen, sich ändernde Erwartungen der Kandidaten und Diskrepanzen zwischen aktuellen Talenten und zukünftigen Bedürfnissen. Laut Gartner müssen Unternehmen auf eine solide strategische Personalplanung setzen, indem sie:

  • Identifizierung von Qualifikationslücken im Vergleich zu prognostizierten zukünftigen Anforderungen.
  • Entwicklung szenariobasierter Personalstrategien.
  • Durchführung kontinuierlicher Bewertungen des Talentrisikos.

Einsatz von KI bei der Talentakquise und -bewertung

Ein Bereich, der zunehmend an Bedeutung gewinnt, ist die KI-gestützte Interview- und Bewertungstechnologie. Tools wie KI-gestützte Interviewplattformen bieten strukturierte, wissenschaftlich validierte Methoden, um genau die Herausforderungen zu bewältigen, die in den Untersuchungen von Gartner identifiziert wurden. Dabei geht es insbesondere um das Missverhältnis zwischen Qualifikationsangebot und Talentmangel.

Zum Beispiel veranschaulichen fortschrittliche KI-Interviewplattformen wie LizzyAI, wie intelligente Rekrutierungstechnologie die strategischen Prioritäten der Personalabteilung ergänzen kann. Durch die Automatisierung der ersten Screening- und Bewertungsprozesse ermöglichen solche Plattformen HR-Teams, ihren Fokus von administrativen auf strategische Rollen zu verlagern. Sie tun dies, indem sie:

  • Durchführung autonomer, wissenschaftlich fundierter, strukturierter Interviews.
  • Dynamische Anpassung von Fragen in Echtzeit, um tiefere Einblicke und unvoreingenommene Bewertungen zu gewährleisten.
  • Verwendung psychometrischer Modelle, die in Zusammenarbeit mit Arbeitspsychologen entwickelt wurden, um Fairness, Inklusivität und Compliance sicherzustellen.

Bewältigung der wichtigsten Herausforderungen bei der Einführung von KI

Da Unternehmen jedoch zunehmend KI-Tools einsetzen, müssen sie bestimmte von Gartner identifizierte Hürden überwinden, wie zum Beispiel:

  • Datenprobleme: Sicherstellung qualitativ hochwertiger Kandidatendaten, die sowohl konform (DSGVO/CCPA) als auch sicher durch Ende-zu-Ende-Verschlüsselung sind.
  • Qualifikationslücke: Schulung von Personalfachleuten zur effektiven Integration dieser fortschrittlichen Tools.
  • Änderungsmanagement: Führung des kulturellen Wandels zur Normalisierung technologiegestützter HR-Prozesse.

Ein strategischer Imperativ: Technologiegestütztes Personalwesen

Gartner legt Wert auf „Augmented HR“, bei dem die menschlichen Fähigkeiten durch Technologie, insbesondere KI, erheblich verbessert werden. Das Ziel besteht nicht darin, Personalfachleute zu ersetzen, sondern sie von Routineaufgaben zu befreien, sodass sie sich auf strategische Entscheidungen, komplexe Problemlösungen und transformative Führung konzentrieren können.

Mithilfe von Tools wie LizzyAI, die auf Abruf autonome Interviews und detaillierte Kandidatenanalysen direkt in das ATS eines Unternehmens liefern, kann die Personalabteilung die Produktivität erheblich steigern. Eine solche Integration erfüllt nicht nur kurzfristige Effizienzziele (bis zu zehnmal geringere Screening-Kosten), sondern versetzt Unternehmen auch in die Lage, langfristig agil und widerstandsfähig zu sein.

Auf dem Weg zu einer ganzheitlichen Talentstrategie

Die zukünftige HR-Landschaft erfordert einen vernetzten Ansatz. Gartner befürwortet, dass Personalleiter Führungsrollen neu definieren, strategische Personalpläne erstellen, die Veränderungen antizipieren, und ihre Technologie stärker einsetzen. KI-gestützte Rekrutierungs- und Interviewplattformen sind perfekt auf diese Ziele abgestimmt und ermöglichen es Unternehmen, sich schnell an Veränderungen im Talentmarkt anzupassen, sich besser an strategischen Geschäftszielen auszurichten und die Führungsqualitäten zu verbessern.

Fazit: Das neue HR-Paradigma annehmen

Für CHROs mit Blick auf das Jahr 2025 sind die Erhöhung der strategischen Wirkung, der Aufbau effektiver Führungsgremien und die Zukunftssicherheit ihrer Belegschaft nicht verhandelbare Prioritäten. KI-gestützte Technologien, insbesondere für Interviews und Bewertungen, bieten leistungsstarke Tools, um diesen Anforderungen direkt gerecht zu werden.

Bei der Einführung von Plattformen wie LizzyAI geht es nicht um Technologie um der Technologie willen, sondern darum, die Personalabteilung strategisch in die Lage zu versetzen, höherwertige Rollen zu übernehmen, aussagekräftige Einblicke zu liefern, die über traditionelle Lebensläufe hinausgehen, und Führungskräfte in die Lage zu versetzen, transformative Veränderungen selbstbewusst zu bewältigen. Wie die Untersuchungen von Gartner deutlich machen, ist es für CHROs unerlässlich, diese Technologien strategisch zu nutzen, um in diesem sich ständig weiterentwickelnden Umfeld effektiv zu führen.